Papst Leo XIII. rief die Angolaner während einer Messe in Kilamba, nahe der Hauptstadt Luanda, an der rund 100.000 Menschen teilnahmen, dazu auf, ihre Spaltungen zu überwinden. Diese Ansprache war Teil seiner Afrikareise, die von wiederholten Aufrufen zu Frieden und Gerechtigkeit geprägt war.
In seiner Rede vor einer großen Menschenmenge betonte der Papst die Notwendigkeit, die vergangenen Konflikte hinter sich zu lassen und eine geeintere Gesellschaft aufzubauen. Angola, gezeichnet von jahrzehntelangem Bürgerkrieg, kämpft weiterhin mit tiefen sozialen und politischen Spaltungen.
Dieser Besuch ist die dritte Station der Papstreise auf dem afrikanischen Kontinent, die ihn in vier Länder führen wird. Er findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem das Land trotz seiner bedeutenden Ölvorkommen weiterhin mit weit verbreiteter Armut zu kämpfen hat.
Bereits am Vortag hatte der Papst in einer globalen Kritik an den Führern, die er für Spaltungen und Leid in der ganzen Welt verantwortlich machte, „Despoten und Tyrannen“ entschieden verurteilt.
Seine Botschaft in Angola betont Versöhnung und Solidarität und ruft die Bürger dazu auf, die aus der Vergangenheit geerbten Spannungen zu überwinden, um eine gemeinsame Zukunft aufzubauen.
Mit dieser Rede bekräftigt der Papst sein Engagement für Frieden und soziale Gerechtigkeit in einer Region, in der wirtschaftliche und politische Herausforderungen weiterhin groß sind.
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