Die britische Außenministerin Yvette Cooper forderte die vollständige Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormuz und erklärte, die Situation sei trotz des im Krieg gegen den Iran geltenden Waffenstillstands noch lange nicht normal.
Am Rande des Diplomatischen Forums in Antalya betonte Cooper, die Lage sei diplomatisch „kritisch“. „Wir haben immer noch keine normale Durchfahrt durch die Straße von Gibraltar“, sagte sie und forderte Teheran auf, die freie Schifffahrt in dieser strategisch wichtigen Wasserstraße zu gewährleisten.
Am Samstag durchquerte jedoch ein Konvoi von Öltankern die Meerenge, was die erste bedeutende Schiffsbewegung seit Beginn des Konflikts am 28. Februar darstellte. Diese Passage bleibt jedoch aufgrund strenger, vom Iran verhängter Beschränkungen eingeschränkt.
Die Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) gaben bekannt, dass Teheran nun einer begrenzten Anzahl von Handelsschiffen die „kontrollierte Durchfahrt“ gestattet. Sie warnten jedoch, dass die Straße von Hormus weiterhin streng überwacht werde, bis die Vereinigten Staaten die uneingeschränkte Schifffahrtsfreiheit, auch für Schiffe mit Verbindungen zum Iran, garantieren.
Für London reicht das Problem über die regionale Ebene hinaus. Yvette Cooper betonte die globalen Auswirkungen der Situation und argumentierte, dass die Verkehrsbehinderungen in der Straße von Hormus der gesamten Weltwirtschaft schadeten.
Die britische Außenministerin forderte zudem, die bestehende Waffenruhe in ein dauerhaftes Friedensabkommen umzuwandeln. Sie betonte die dringende Notwendigkeit, diese wichtige Schifffahrtsroute zu stabilisieren, über die ein erheblicher Teil der weltweiten Energieversorgung transportiert wird.
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