Die Menschenrechtsorganisationen Amnesty International und Human Rights First forderten Polen am Mittwoch auf, die Zusammenarbeit mit US-Abschiebungsflügen einzustellen, die ukrainische Staatsangehörige über Polen in ihr Herkunftsland zurückbringen. Laut den NGOs könnte diese Praxis einen Verstoß gegen internationales Recht darstellen.
In einer gemeinsamen Erklärung behaupten die beiden Organisationen, dass die US-Einwanderungs- und Zollbehörde zwischen November 2025 und April 2026 mehrere Abschiebungsaktionen über Polen durchgeführt habe. Mehr als fünfzig Ukrainer seien so trotz des andauernden Krieges in die Ukraine zurückgeschickt worden.
Menschenrechtsgruppen verurteilen die erzwungene Rückführung von Menschen in ein Gebiet, das weiterhin russischen Bombenangriffen und Raketenangriffen ausgesetzt ist. Sie argumentieren, dass diese Vertreibungen das Leben der Betroffenen unmittelbar gefährden.
Uzra Zeya kritisierte diese Politik scharf und erklärte, die „Zwangsverlegung von Ukrainern in ein aktives Kriegsgebiet“ sei schockierend und verstoße gegen das Völkerrecht. Sie forderte Polen außerdem auf, sich den von der Präsidialverwaltung beschlossenen Verlegungen zu verweigern. Donald Trump.
Laut Uzra Zeya hat Polen seit Beginn der russischen Invasion eine wichtige Rolle bei der Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge gespielt. NGOs sind daher der Ansicht, dass Warschau diesen humanitären Ansatz beibehalten sollte, anstatt Abschiebungen in ein Land zu ermöglichen, das noch immer in einen Konflikt verwickelt ist.
Die polnische Regierung ihrerseits betonte, dass diese Ausweisungen eine „interne Angelegenheit“ zwischen den Vereinigten Staaten und der Ukraine seien. Diese Reaktion birgt jedoch die Gefahr, die internationale Kritik zu verschärfen, da Migrations- und humanitäre Fragen im Kontext des Krieges in der Ukraine weiterhin besonders heikel sind.
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