Russische Drohnen greifen einen strategisch wichtigen ukrainischen Hafen und zivile Schiffe an
Russische Drohnen greifen einen strategisch wichtigen ukrainischen Hafen und zivile Schiffe an

Russische Drohnenangriffe zielten auf den Hafen von Izmail in der Südukraine und beschädigten wichtige Infrastruktur sowie mehrere zivile Schiffe, teilten ukrainische Beamte mit.

Der im Gebiet Odessa an der Donau nahe Rumänien gelegene Hafen von Ismail hat sich seit Kriegsbeginn zu einem wichtigen Logistikzentrum für ukrainische Exporte entwickelt. Er wird regelmäßig von russischen Streitkräften angegriffen.

Laut dem ukrainischen Vizepremierminister Oleksiy Kuleba traf einer der Angriffe ein unter panamaischer Flagge fahrendes Schiff und Hafenanlagen. Ein weiterer Angriff galt einem zivilen Schiff unter liberianischer Flagge, das Mais transportierte.

Die ukrainischen Behörden verurteilen die Angriffe als „vorsätzlich“ und als gezielte Angriffe auf kritische Infrastruktur und Logistikwege im Land. Trotz der Schäden betonen sie, dass der Hafenbetrieb im Allgemeinen stabil weiterlaufe.

In der Umgebung verursachten die Bombenangriffe Brände, zerstörten eine Autowerkstatt und beschädigten mehrere Fahrzeuge und Privatgebäude. Eine Person musste infolge der Angriffe ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Die ukrainische Luftwaffe meldete, dass Russland seit dem Vorabend mehrere Raketen und über hundert Drohnen abgefeuert habe. Die meisten seien demnach von der Luftabwehr abgefangen oder neutralisiert worden.

Diese neuen Streiks sind Teil der russischen Strategie, die ukrainischen Exporte zu stören, die für die Wirtschaft des Landes und die weltweite Getreideversorgung von entscheidender Bedeutung sind.

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