Verteidigung Taiwans: US-Kommandeur drängt Taipeh angesichts von Budgetblockaden zum Handeln
Verteidigung Taiwans: US-Kommandeur drängt Taipeh angesichts von Budgetblockaden zum Handeln

Ein hochrangiger US-Militärbeamter forderte Taiwan auf, die Verteidigungsausgaben zu beschleunigen, und warnte davor, dass sich die Insel angesichts der zunehmenden Spannungen mit China nicht allein auf externe Unterstützung verlassen könne.

Während einer Anhörung im Senat betonte Admiral Samuel Paparo, Chef des US-Indo-Pazifik-Kommandos, die Notwendigkeit, dass Taipeh seinen derzeit blockierten Verteidigungshaushalt schnellstmöglich verabschiede. Er erklärte, Washington könne Taiwans Sicherheit nicht mehr am Herzen liegen als die taiwanesischen Behörden selbst.

Um seinen Standpunkt zu verdeutlichen, verwendete Samuel Paparo eine Metapher und argumentierte, dass das „Verhungernlassen der Henne“ jegliche Produktion verhindern würde, wodurch deutlich würde, dass eine Unterfinanzierung die militärischen Fähigkeiten der Insel dauerhaft beeinträchtigen würde.

Im vergangenen Jahr schlug der taiwanesische Präsident Lai Ching-te eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben um 40 Milliarden US-Dollar vor, um die Abschreckung gegenüber Peking zu stärken. Dieser Plan wird jedoch weiterhin im Parlament debattiert.

Die Opposition, angeführt von der Kuomintang-Partei, bestreitet das Ausmaß dieser Erhöhung und schlägt kostengünstigere Alternativen vor, was zur gegenwärtigen Pattsituation beiträgt.

In diesem Kontext bemühen sich die Vereinigten Staaten, ihre Verbündeten zu einer Stärkung ihrer eigenen Sicherheitsvorkehrungen zu bewegen, da die Spannungen im asiatisch-pazifischen Raum weiter zunehmen. Der Ausgang der Haushaltsdebatte in Taiwan wird für das strategische Gleichgewicht in der Region von entscheidender Bedeutung sein.

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