Absturz auf der Krim: Unter den 30 Toten befindet sich ein hochrangiger russischer Luftwaffenkommandeur.
Absturz auf der Krim: Unter den 30 Toten befindet sich ein hochrangiger russischer Luftwaffenkommandeur.

Ein hochrangiger Offizier der russischen Luftwaffe kam vergangene Woche beim Absturz eines Militärtransportflugzeugs auf der Krim, einer von Moskau kontrollierten Region, ums Leben. Dies bestätigte ein russischer Beamter am Montag. Insgesamt starben bei dem Unglück 30 Menschen.

Unter den Toten befand sich Generalleutnant Alexander Otroschtschenko, Kommandeur der Luftstreitkräfte und der Luftverteidigung der 45. Armee der Nordflotte. Sein Tod wurde von Andrei Tschibis, dem Gouverneur der Region Murmansk, wo diese strategische Flotte stationiert ist, bekannt gegeben.

Die genauen Umstände des Absturzes sind noch nicht geklärt. Bei dem Flugzeug handelte es sich um ein militärisches Transportflugzeug. Der Unfall ereignete sich auf der Krim, einem Gebiet, das 2014 von Russland annektiert wurde und im Zentrum der Spannungen im Zusammenhang mit dem Konflikt mit der Ukraine steht.

Der Tod eines Offiziers dieses Ranges ist ein schwerer Schlag für die russischen Streitkräfte, insbesondere für die der Nordflotte unterstellten Luftstreitkräfte. Er ereignet sich in einem langwierigen Krieg, in dem die militärischen Verluste, auch unter Offizieren, weiterhin beträchtlich sind.

Es wurden keine weiteren Informationen über mögliche Überlebende oder über die technischen oder betrieblichen Ursachen des Unfalls gegeben, die möglicherweise Gegenstand weiterer Untersuchungen durch die russischen Militärbehörden sein werden.

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