Wettlauf gegen die Zeit auf den Philippinen: Mehr als 20 Menschen nach Gebäudeeinsturz verschüttet
Wettlauf gegen die Zeit auf den Philippinen: Mehr als 20 Menschen nach Gebäudeeinsturz verschüttet

Nach dem Einsturz eines im Bau befindlichen Gebäudes in Angeles, nördlich von Manila, dauern die Rettungsarbeiten auf den Philippinen an. Laut lokalen Behörden werden noch immer mehr als 20 Menschen unter den Trümmern vermutet.

Das neunstöckige Gebäude stürzte am Sonntag ein, während sich Bauarbeiter auf der Baustelle befanden. Rettungskräfte bestätigten, dass fünf Personen verschüttet wurden, zwei von ihnen stehen noch in Kontakt mit den Rettungskräften.

Die Behörden befürchten zudem, dass 18 weitere Arbeiter, die an diesem Tag im Dienst waren, noch immer unter den Trümmern eingeschlossen sind. „Damit erhöht sich die geschätzte Zahl der Verschütteten derzeit auf 23“, sagte Maria Leah Sajili, regionale Sprecherin der Feuerwehr.

Vor Ort versuchen Rettungsteams, inmitten eines riesigen Trümmerhaufens aus Beton, verbogenen Metallträgern und Schutt nach Überlebenden zu suchen. Die Instabilität des eingestürzten Gebäudes und die schiere Menge an Trümmern erschweren die Rettungsarbeiten erheblich.

Insgesamt 24 Personen konnten bereits gerettet werden, teilten die Behörden mit. Bislang wurden keine Todesfälle offiziell gemeldet. Unter den Überlebenden befindet sich ein 51-jähriger Malaysier, der in einem nahegelegenen, durch den Einsturz beschädigten Hotel wohnte.

Die Ursachen des Unglücks sind derzeit noch unbekannt. Es wird erwartet, dass eine Untersuchung eingeleitet wird, um festzustellen, ob bauliche Mängel oder Verstöße gegen Sicherheitsstandards für den Unfall verantwortlich waren.

Bilder, die von der Unglücksstelle ausgestrahlt wurden, zeigen Rettungskräfte, die durch die mit grünen Netzen bedeckten Trümmer klettern, während Familien in einer Atmosphäre hoher Anspannung und Besorgnis auf Neuigkeiten über vermisste Arbeiter warten.

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