Nordkorea arbeitet weiterhin an der Entwicklung einer Interkontinentalrakete der nächsten Generation aus Kohlenstofffasern, die potenziell mehrere Sprengköpfe tragen kann, erklärten südkoreanische Abgeordnete am Montag. Dieser technologische Fortschritt könnte die strategischen Fähigkeiten Pjöngjangs erheblich stärken.
Laut diesen Beamten ist ein im März durchgeführter Test eines Feststoffraketentriebwerks Teil dieses Programms. Analysten gehen davon aus, dass diese Antriebsart für Nordkoreas neuestes ICBM-Modell vorgesehen ist, um sowohl dessen Reichweite als auch Nutzlastkapazität zu verbessern.
Der Einsatz von Kohlenstofffasern in der Raketenstruktur würde deren Gewicht reduzieren und gleichzeitig ihre Festigkeit erhöhen, wodurch sie schwerere Nutzlasten, sogar mehrere Atomsprengköpfe, transportieren könnte. Eine solche Entwicklung wäre ein bedeutender Schritt zur Modernisierung des nordkoreanischen Raketenarsenals.
Feststoffraketen bieten zudem den Vorteil einer schnelleren Einsatzbereitschaft und einer schwierigeren Ortung vor dem Start, was ihr Abschreckungspotenzial erhöht. Diese Eigenschaft schürt Besorgnis bei den Nachbarländern und der internationalen Gemeinschaft.
Diese Enthüllungen erfolgen inmitten anhaltender Spannungen auf der koreanischen Halbinsel, wo Pjöngjangs Waffenprogramme weiterhin Anlass zu ernster Besorgnis geben. Eine unmittelbare Reaktion Nordkoreas auf diese südkoreanischen Erklärungen liegt noch nicht vor.
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