Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un und der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko unterzeichneten laut der offiziellen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA bei einem Gipfeltreffen in Pjöngjang einen Freundschaftsvertrag.
Ziel dieses Abkommens ist die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern in verschiedenen Bereichen, darunter Diplomatie, Landwirtschaft, Bildung und Gesundheit.
Dies ist der erste Staatsbesuch eines belarussischen Präsidenten in Nordkorea seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen den beiden Nationen.
Bei einem offiziellen Bankett bezeichnete Kim Jong-un das Treffen als „wichtig“ für die Vertiefung der bilateralen Beziehungen, während Alexander Lukaschenko erklärte, die Beziehungen zwischen den beiden Ländern entwickelten sich „in einem sehr rasanten Tempo“.
Die beiden Staatschefs hoben zudem die Übereinstimmung der Ansichten zu wichtigen internationalen Fragen hervor.
Diese Annäherung erfolgt in einem besonderen geopolitischen Kontext, da beide Länder internationalen Sanktionen unterliegen und im Krieg in der Ukraine mit Russland verbündet sind.
Nordkorea wird laut mehreren westlichen und ukrainischen Quellen beschuldigt, Tausende von Soldaten zur Unterstützung der russischen Streitkräfte entsandt zu haben.
Dieser Vertrag markiert somit eine Stärkung der Bündnisse zwischen Staaten, die den westlichen Mächten feindlich gesinnt sind.
Dies könnte auch Auswirkungen auf das diplomatische und sicherheitspolitische Gleichgewicht in einem ohnehin schon sehr angespannten internationalen Kontext haben.
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