Die Technologiekonzerne Amazon, Microsoft und Alphabet stehen aufgrund ihres Wasser- und Energieverbrauchs in ihren US-Rechenzentren zunehmend unter Druck von Investoren. Diese Bedenken fallen in eine Zeit verstärkter Überprüfung der Umweltauswirkungen digitaler Technologien.
Mehrere Rechenzentrumsprojekte mit einem Investitionsvolumen von mehreren Milliarden Dollar wurden in letzter Zeit von den beteiligten Unternehmen aufgegeben, vor allem aufgrund von Spannungen im Zusammenhang mit der Nutzung natürlicher Ressourcen und dem Widerstand der lokalen Bevölkerung. Der Zugang zu Wasser hat sich nun als große Herausforderung für die Entwicklung dieser Infrastruktur herausgestellt.
Investoren, darunter Trillium Asset Management, fordern mehr Transparenz hinsichtlich der Klimastrategien von Unternehmen, insbesondere von Alphabet. Sie wollen Zusicherungen für die nachhaltige Bewirtschaftung von Ressourcen und die Maßnahmen zur Begrenzung des ökologischen Fußabdrucks von Rechenzentren.
Diese für den Betrieb digitaler Dienste und künstlicher Intelligenz unerlässlichen Infrastrukturen verbrauchen große Mengen an Strom und Wasser, insbesondere für die Serverkühlung. Diese hohe Energieintensität gibt Anlass zu wachsenden Bedenken hinsichtlich ihrer langfristigen Nachhaltigkeit.
Investoren betrachten wasserbezogene Risiken mittlerweile als eine wachsende Bedrohung für den Technologiesektor. Dieser Druck könnte große Unternehmen dazu zwingen, ihre Entwicklungsmodelle anzupassen und ihr Umweltengagement im Kontext der globalen Energiewende zu verstärken.
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