Grubenunglück in China: Offizielle Zahl der Todesopfer nach Chaos am Unglücksort auf 82 korrigiert
Grubenunglück in China: Offizielle Zahl der Todesopfer nach Chaos am Unglücksort auf 82 korrigiert

Die chinesischen Behörden gaben am Samstagabend bekannt, dass die Zahl der Todesopfer der Explosion in einem Kohlebergwerk in der Provinz Shanxi nach stundenlanger Verwirrung über die genaue Opferzahl auf 82 korrigiert wurde.

Das Unglück ereignete sich am Freitag im Kohlebergwerk Liushenyu im Kreis Qinyuan in Nordchina. Eine Gasexplosion verwüstete das Bergwerk, während sich zum Zeitpunkt des Unglücks 247 Arbeiter unter Tage befanden.

Zunächst berichteten staatliche Medien von mindestens 90 Todesopfern. Auf einer Pressekonferenz erklärten lokale Beamte, dass diese erste Zahl aufgrund des Chaos, das unmittelbar nach der Explosion herrschte, falsch war.

Der Kreischef von Qinyuan, Guo Xiaofang, räumte ein, dass die Angaben des Bergbauunternehmens zur Arbeiterzahl unklar waren, was in den ersten Stunden nach dem Unglück zu einer ungenauen Schätzung der Opferzahl führte.

Trotz dieser Abwärtskorrektur handelt es sich um das schwerste Grubenunglück in China seit 2009, als bei einer Explosion in einem Bergwerk in Heilongjiang 108 Menschen ums Leben kamen.

Die Rettungskräfte setzen ihre Arbeit vor Ort fort, während die Behörden eine Untersuchung eingeleitet haben, um die genauen Ursachen der Explosion zu ermitteln und mögliche Haftungsansprüche zu prüfen.

Die Sicherheit in Kohlebergwerken bleibt in China, dem weltweit größten Kohleproduzenten, ein sensibles Thema, trotz der Bemühungen der Behörden, die Sicherheitsstandards nach mehreren tödlichen Katastrophen in den letzten Jahrzehnten zu verschärfen.

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