UN-Friedenstruppen im Libanon getötet: Eine UN-Untersuchung beschuldigt Israel und die Hisbollah.
UN-Friedenstruppen im Libanon getötet: Eine UN-Untersuchung beschuldigt Israel und die Hisbollah.

Nach ersten Erkenntnissen einer vorläufigen Untersuchung der Vereinten Nationen sind die Todesfälle dreier indonesischer Blauhelmsoldaten im Libanon auf separate Aktionen Israels und der Hisbollah zurückzuführen.

Diesen Berichten zufolge wurde einer der Blauhelmsoldaten durch israelischen Panzerbeschuss getötet, während die beiden anderen bei der Explosion eines improvisierten Sprengsatzes ums Leben kamen, der vermutlich von der Hisbollah platziert worden war. Diese Vorfälle ereigneten sich bei zwei separaten Angriffen am 29. und 30. März im Südlibanon.

UN-Sprecher Stéphane Dujarric stellte klar, dass diese Ergebnisse vorläufig seien und auf ersten gesammelten Erkenntnissen beruhten. Eine umfassendere Untersuchung sei in Abstimmung mit den beteiligten Parteien im Gange.

Er bezeichnete die Angriffe als „inakzeptabel“ und warnte, dass sie nach internationalem Recht Kriegsverbrechen darstellen könnten. Die UN forderte die nationalen Behörden auf, Ermittlungen einzuleiten und die Verantwortlichen strafrechtlich zu verfolgen.

Diese Todesfälle ereigneten sich inmitten einer deutlichen Eskalation der Gewalt im Libanon, die durch israelische Luftangriffe und Zusammenstöße mit der Hisbollah gekennzeichnet ist. Mehrere Zivilisten, darunter Journalisten und medizinisches Personal, wurden ebenfalls bei den Auseinandersetzungen getötet, was die Sicherheitsbedenken in der Region verstärkt hat.

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