Mindestens 104 Tote nach US-Angriff auf iranisches Kriegsschiff
Mindestens 104 Tote nach US-Angriff auf iranisches Kriegsschiff

Das iranische Militär gab bekannt, dass bei einem von den USA angeführten Angriff auf ein iranisches Kriegsschiff vor der Küste Sri Lankas in der vergangenen Woche mindestens 104 Menschen getötet und 32 weitere verletzt wurden. Dieser Vorfall stellt eine neue Eskalation im Konflikt zwischen Washington und Teheran dar.

Nach Angaben iranischer Behörden wurde die iranische Fregatte Alles Das Schiff wurde am Mittwoch von einem US-amerikanischen U-Boot im Indischen Ozean, etwa 19 Seemeilen vor der Hafenstadt Galle im Süden Sri Lankas, versenkt. Der Angriff forderte Berichten zufolge schwere Verluste unter der Besatzung.

Der Vorfall ereignete sich inmitten eskalierender Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, da Washington seine Militäroperationen gegen iranische Streitkräfte in der Region intensiviert. Die Torpedierung des Schiffes stellt eine der schwerwiegendsten Marinekonfrontationen dar, an denen die beiden Länder direkt beteiligt waren.

Nach dem Angriff beteiligten sich die sri-lankischen Behörden an Rettungsaktionen im Seegebiet. Insbesondere die Marine des Landes leistete der Besatzung eines zweiten iranischen Schiffes, der IRIS, Hilfe. Booshehr, das sich in der Nähe befand und in der ausschließlichen Wirtschaftszone Sri Lankas festsaß.

Diese Episode verdeutlicht die geografische Ausweitung des Konflikts über den Nahen Osten hinaus; nun werden auch Vorfälle im Indischen Ozean gemeldet. Die Situation schürt wachsende Besorgnis über eine mögliche Eskalation der Konfrontationen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran an mehreren Fronten.