Ukrainischer Präsident Volodymyr Zelensky Er erklärte am Dienstag, die G7-Staats- und Regierungschefs beim Treffen in Frankreich seien sich nun einig, dass Russland den Krieg in der Ukraine nicht gewinne. Laut seinen Angaben konzentrierten sich die Gespräche auch auf neue Sanktionen, die den Druck auf Moskau erhöhen und die Aufnahme von Verhandlungen fördern sollen.
In einer Videokonferenz beim Reuters NEXT Europe-Gipfel in London erklärte der ukrainische Präsident, er habe eine veränderte Haltung der G7-Mitglieder beobachtet. Seinen Angaben zufolge glauben westliche Staats- und Regierungschefs zunehmend, dass Russland die Initiative auf dem Schlachtfeld verloren habe und seine Angriffe nun auf die zivile Infrastruktur der Ukraine konzentriere.
„Wir waren uns einig, dass Russland nicht gewinnen würde“, sagte Selenskyj und fügte hinzu, dass Moskau erhebliche menschliche Verluste erleide und unter Druck gesetzt werden müsse, so schnell wie möglich eine Einigung zu erzielen.
Der ukrainische Präsident erklärte, die geplanten neuen Maßnahmen würden mehrere strategische Sektoren der russischen Wirtschaft treffen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen insbesondere die Verschärfung der Sanktionen gegen russische Energieexporte, das russische Bankensystem sowie die russische Verteidigungs- und Rüstungsindustrie.
Selenskyj erwähnte auch seine Gespräche mit dem amerikanischen Präsidenten. Donald TrumpIhm zufolge habe die Ukraine auf Kiews Bitte um mehr Raketen zur Stärkung der ukrainischen Luftverteidigung gegen russische Angriffe „sehr positiv“ reagiert.
Der ukrainische Staatschef sollte sich am Rande des G7-Gipfels auch mit Donald Trump treffen. Dieses Treffen gilt als wichtig für die zukünftige westliche Militärhilfe für die Ukraine, da Kiew weiterhin zusätzliche Ressourcen fordert, um sein Territorium zu schützen und den Druck auf die russischen Streitkräfte aufrechtzuerhalten.
Selenskyjs Äußerungen fallen in eine Zeit, in der die westlichen Verbündeten angesichts Moskaus ihre Einheit wahren wollen. Für die Ukraine bleibt das Ziel, ihre Partner davon zu überzeugen, dass die Verschärfung der Wirtschaftssanktionen und die militärische Unterstützung weiterhin unerlässlich sind, um Russland zu Verhandlungen über eine Konfliktlösung zu bewegen.
Gemeinschaft
Bemerkungen
Die Kommentarfunktion ist geöffnet, aber vor Spam geschützt. Beiträge und Kommentare mit Links werden manuell geprüft.
Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.