Ein 31-jähriger Brite bekannte sich vor einem britischen Gericht schuldig, dem Täter des tödlichen Anschlags auf eine Synagoge in Manchester bei der Aufklärung des Tatorts geholfen zu haben. Dieses Geständnis stellt einen bedeutenden Fortschritt in den Ermittlungen zu einem der schrecklichsten Terroranschläge der letzten Jahre in Großbritannien dar.
Mohammad Asim Bashir erschien vor dem Strafgericht Old Bailey in London. Er gab zu, den mutmaßlichen Angreifer Jihad Al-Shamie im August 2025 im Rahmen einer Aufklärungsmission zur British Defence Academy in Oxfordshire gefahren zu haben.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Besuch dazu diente, vor dem einige Monate später verübten Anschlag Informationen über eine sensible Einrichtung zu sammeln. Die britischen Behörden betrachten diese logistische Unterstützung als Straftat nach den Anti-Terror-Gesetzen.
Der Anschlag auf die Synagoge in Manchester, der im vergangenen Oktober während des jüdischen Feiertags Jom Kippur stattfand, forderte mehrere Todesopfer und löste in ganz Großbritannien Bestürzung aus. Die Polizei stufte ihn umgehend als Terrorakt ein und leitete umfangreiche Ermittlungen ein, um mögliche Komplizen zu identifizieren.
Die Ermittlungen haben Verbindungen zwischen Bashir und dem Attentäter aufgedeckt. Die Ermittler versuchen nun, das genaue Ausmaß seiner Beteiligung zu klären und festzustellen, ob weitere Personen an der Planung des Anschlags beteiligt waren.
Dieser Fall ereignet sich inmitten erhöhter Wachsamkeit der britischen Sicherheitsdienste angesichts terroristischer Bedrohungen. Die Behörden überwachen weiterhin Netzwerke, die Angriffe auf Gotteshäuser, strategische Infrastruktur oder öffentliche Versammlungen unterstützen oder erleichtern könnten.
Das Gerichtsverfahren dauert an, und das Strafmaß gegen Mohammad Asim Bashir wird in einer späteren Verhandlung festgelegt. Die Staatsanwaltschaft betont, dass jede Beihilfe zur Vorbereitung einer terroristischen Handlung nach britischem Recht als schweres Vergehen gilt.
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