Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten, der soeben eine Sitzungsperiode abgeschlossen hat, die von mehreren wichtigen Entscheidungen in Bezug auf den Präsidenten geprägt war. Donald TrumpDas Gericht bereitet sich darauf vor, in seiner nächsten Sitzungsperiode, die im Oktober beginnt, eine Reihe heikler Fälle zu verhandeln. Die Richter werden über Fragen im Zusammenhang mit Schusswaffen, LGBT-Rechten, Wahlrechten und Einwanderung entscheiden müssen.
Zu den mit Spannung erwarteten Fällen zählt die Berufung gegen die von einigen Bundesstaaten erlassenen Verbote von Sturmgewehren. Richter werden insbesondere Berufungen gegen Gesetze in Connecticut und Cook County, Illinois, prüfen, die diese Waffen, darunter auch Gewehre vom Typ AR-15, verbieten.
Befürworter des Waffenbesitzes argumentieren, dass diese Gewehre durch den zweiten Zusatzartikel zur US-Verfassung geschützt seien, der das Recht auf Waffenbesitz und -tragen garantiere. Die Behörden, die diese Verbote erlassen haben, betrachten AR-15-Gewehre hingegen als Kriegswaffen, die häufig bei tödlichen Schießereien und Terroranschlägen eingesetzt werden.
Der Oberste Gerichtshof wird sich auch mit Fällen im Zusammenhang mit LGBT-Rechten, von den Republikanern unterstützten Wahlbeschränkungen in Arizona und einer umstrittenen Politik der Inhaftierung bestimmter verurteilter Einwanderer befassen müssen, die von der Trump-Regierung eingeführt wurde.
Mehrere Klagen gegen große Konzerne stehen ebenfalls auf dem Programm. Die Richter werden insbesondere die Berufung von ExxonMobil und Suncor Energy verhandeln, mit der diese eine in Colorado eingereichte Klimaklage abweisen wollen. Sie werden außerdem einen Kartellrechtsstreit zwischen Epic Games und Apple sowie einen Markenstreit mit Beteiligung von PepsiCo prüfen.
Mit einer konservativen Mehrheit von sechs zu drei Richtern hat der Oberste Gerichtshof die Entwicklung des amerikanischen Rechts in den letzten Jahren maßgeblich beeinflusst. Seine künftigen Entscheidungen zu Waffenrechten, individuellen Freiheiten und Bundespolitik könnten weitreichende Folgen für die amerikanische Gesellschaft haben und im Vorfeld der nächsten Wahlen für hitzige Debatten sorgen.
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