Argentinien unter Javier Milei hat beschlossen, das Jalisco-Kartell der Neuen Generation als terroristische Organisation einzustufen und sich damit der Position der Vereinigten Staaten anzuschließen.
Diese Entscheidung markiert einen Wendepunkt in der Sicherheitspolitik des Landes und stärkt die Zusammenarbeit mit Washington im Kampf gegen transnationale kriminelle Organisationen.
Das CJNG, das als eines der mächtigsten und gewalttätigsten Kartelle Mexikos gilt, ist in zahlreiche illegale Aktivitäten verwickelt, darunter Fentanylhandel, Erpressung und Angriffe auf Sicherheitskräfte.
Sein ehemaliger Anführer, Nemesio Oseguera, alias "El Mencho", wurde im Februar bei einer Militäroperation der mexikanischen Behörden mit Unterstützung der US-Geheimdienste getötet.
Die amerikanische Verwaltung von Donald Trump hatte dieses Kartell bereits im vergangenen Jahr als ausländische Terrororganisation eingestuft, und zwar im Rahmen einer umfassenderen Strategie, die auf große mexikanische kriminelle Gruppen abzielt.
Die argentinische Regierung begründet diese Einstufung mit offiziellen Berichten, die die transnationalen Aktivitäten des CJNG und seine angeblichen Verbindungen zu anderen terroristischen Organisationen hervorheben.
Buenos Aires hat auch die Hamas und die iranische Quds-Einheit auf seine Liste der Terrororganisationen gesetzt.
Diese Entscheidung könnte den argentinischen Behörden ermöglichen, ihre rechtlichen und finanziellen Instrumente zur Bekämpfung dieser Netzwerke zu stärken.
Es verdeutlicht auch die Bereitschaft der Milei-Regierung, in Sicherheitsfragen eine harte Linie zu verfolgen und Teil einer offensiveren internationalen Strategie gegen das organisierte Verbrechen zu sein.
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