Nach Orbáns Sturz hofft Moskau, die „pragmatischen“ Beziehungen zu Ungarn aufrechtzuerhalten.
Nach Orbáns Sturz hofft Moskau, die „pragmatischen“ Beziehungen zu Ungarn aufrechtzuerhalten.

Der Kreml erklärte am Montag, er wolle nach der Wahlniederlage von Viktor Orban, der lange als wichtiger Verbündeter Moskaus galt, „hochpragmatische“ Beziehungen zur neuen politischen Führung Ungarns pflegen.

Dieser Machtwechsel erfolgte nach dem Sieg des Oppositionsführers Peter Magyar, dessen Mitte-Rechts-Partei die 16-jährige Herrschaft Orbáns beendete. Dieses Ergebnis markiert einen bedeutenden politischen Wendepunkt im Land und ruft Reaktionen über die Landesgrenzen hinaus hervor.

Trotz des Regierungswechsels hat Russland seinen Wunsch bekundet, die Beziehungen zu Budapest aufrechtzuerhalten und dabei die Zusammenarbeit auf der Grundlage gemeinsamer Interessen und nicht politischer Affinitäten zu betonen. Der Kreml zeigt sich somit gegenüber den neuen ungarischen Machthabern offen.

Orbáns Niederlage ist ein Rückschlag für Moskau, das enge Beziehungen zu seiner Regierung pflegte, insbesondere in Energie- und Diplomatiefragen. Sie stellt auch einen Schlag für einige seiner internationalen Verbündeten dar, darunter den US-Präsidenten. Donald Trump.

Es bleibt abzuwarten, welche Richtung die ungarische Außenpolitik nun einschlagen wird, da die neue Mehrheit möglicherweise eine Neuausrichtung der Beziehungen zur Europäischen Union und ihren westlichen Partnern anstrebt.

Im Kontext dieser politischen Neuausrichtung in Europa spiegelt Moskaus erklärter Wunsch, einen pragmatischen Dialog aufrechtzuerhalten, die strategischen Interessen wider, die mit diesem Übergang in Ungarn verbunden sind.

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