Die US-amerikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention (CDC) gaben am Sonntag bekannt, dass sie sich an der Rückführung einer kleinen Anzahl von Amerikanern beteiligen, die möglicherweise dem Ebola-Ausbruch ausgesetzt waren, der derzeit die Demokratische Republik Kongo und Uganda betrifft.
Die Weltgesundheitsorganisation stufte diesen Ebola-Ausbruch kürzlich als gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite ein, nachdem 80 mutmaßliche Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet worden waren.
In einer Stellungnahme erklärte die CDC, sie unterstütze ihre Regierungspartner bei der Gewährleistung des „sicheren Rückzugs“ mehrerer amerikanischer Staatsbürger, die direkt von der Epidemie betroffen seien.
Laut Fachmedien STAT NachrichtenMehrere Amerikaner in der Demokratischen Republik Kongo waren Berichten zufolge während der jüngsten Ausbreitung des Virus Kontakt zu Verdachtsfällen. Einige gelten als stark gefährdet, sich anzustecken, und mindestens eine Person soll Symptome entwickelt haben, die auf Ebola hindeuten.
Für diese Personen liegen noch keine Testergebnisse vor. Berichten zufolge bemühen sich die US-Behörden um ihre Verlegung an einen sicheren Ort außerhalb der Demokratischen Republik Kongo, wo sie unter Quarantäne gestellt und im Falle einer bestätigten Infektion angemessen behandelt werden könnten.
Die Epidemie gibt Anlass zu ernsten gesundheitlichen Bedenken in der Region, insbesondere im Osten des Kongo, wo mehrere Verdachtsfälle in Gebieten gemeldet wurden, die bereits durch bewaffnete Konflikte und mangelnde medizinische Infrastruktur geschwächt sind.
Das hochgradig tödliche Ebola-Virus verursacht schwere hämorrhagische Fieber und wird durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten infizierter Personen übertragen. Frühere Ausbrüche haben in den vergangenen Jahrzehnten in Afrika Tausende von Todesopfern gefordert.
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