Die Familie von Virginia Giuffre, einer der Hauptanklägerinnen von Jeffrey Epstein, drängte König Charles III., sich während seines bevorstehenden Staatsbesuchs in den Vereinigten Staaten mit den Überlebenden zu treffen.
In einer Erklärung betonten ihre Angehörigen, dass diese Reise kurz nach dem ersten Todestag von Virginia Giuffre stattfinden würde, und appellierten an den britischen Monarchen, den Opfern direkt zuzuhören und ihre Aussagen anzuhören.
Sie dankten dem König auch dafür, dass er die Anschuldigungen gegen Prinz Andrew, den Bruder des Monarchen, der in die Epstein-Affäre verwickelt war, berücksichtigt und ihm seine offiziellen Titel aberkannt hatte.
Laut Vertretern des Buckingham Palace sei ein solches Treffen zum jetzigen Zeitpunkt jedoch aufgrund der laufenden Ermittlungen zu den Fakten im Zusammenhang mit Jeffrey Epsteins Netzwerk nicht möglich.
Diese Anfrage erfolgt vor dem Hintergrund, dass der Fall weiterhin starke Emotionen und viele Fragen aufwirft, insbesondere hinsichtlich der Verantwortlichkeiten der beteiligten Personen.
Der Besuch von König Charles in den Vereinigten Staaten könnte somit die mediale Aufmerksamkeit auf diesen internationalen Skandal, der zu den aufsehenerregendsten der letzten Jahre zählt, neu entfachen.
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