Nordkorea bekräftigte im Vorfeld des Besuchs des chinesischen Präsidenten seinen Status als Atommacht. Xi JinpingFür Montag war eine weitere Erklärung geplant. In einer von den Staatsmedien verbreiteten Stellungnahme bekräftigte Kim Yo Jong, dass Pjöngjang niemals auf sein Atomwaffenarsenal verzichten werde und dass kein äußerer Druck diese Position ändern werde.
Diese Haltung erfolgt im Vorfeld des ersten Nordkorea-Besuchs von Xi Jinping seit fast sieben Jahren. Diese Reise gilt als bedeutender Moment für die Beziehungen zwischen Peking und Pjöngjang, da China nach wie vor der wichtigste politische und wirtschaftliche Verbündete des nordkoreanischen Regimes ist.
Kim Yo Jong wies die US-Behauptungen zurück, wonach die chinesischen und amerikanischen Staatschefs bei einem Gipfeltreffen im Mai ihr Ziel der Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel bekräftigt hätten. Sie nannte die Berichte „falsch“ und betonte, sie verfüge über die genauesten Informationen zu den Gesprächen zwischen den beiden Mächten.
Laut ihrer Aussage ist Kim Jong Uns nukleare Abschreckungsstrategie ein „unumkehrbarer und endgültiger“ Kurs. Sie betonte, dass diese Politik bedingungslos umgesetzt werden müsse, um die Sicherheit des Landes vor den von Pjöngjang als äußere Bedrohungen wahrgenommenen Maßnahmen zu gewährleisten.
Diese Erklärung ist Teil einer Reihe jüngster militärischer Ankündigungen. Anfang dieser Woche weihte Nordkorea eine neue Produktionsanlage für nukleares Material ein. Bei der Einweihung forderte Kim Jong Un eine „exponentielle“ Steigerung der nuklearen Kapazitäten des Landes.
Mehrere Analysten gehen davon aus, dass die neue Urananreicherungsanlage Pjöngjangs Verhandlungsposition im Vorfeld der anstehenden diplomatischen Gespräche stärken könnte. Xi Jinpings Besuch dürfte den beiden Ländern die Möglichkeit geben, ihre strategische Annäherung inmitten der anhaltenden Spannungen mit den Vereinigten Staaten und deren Verbündeten in Asien zu demonstrieren.
Während die internationale Gemeinschaft weiterhin zur Wiederaufnahme der Denuklearisierungsbemühungen aufruft, zeigen die Äußerungen von Kim Yo Jong, dass das nordkoreanische Regime stattdessen beabsichtigt, sein Atomprogramm, das als zentrales Element seiner Verteidigungsstrategie und seines regionalen Einflusses gilt, weiter zu festigen.
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