Nach mehreren Tagen mit Hitze und Sonnenschein schlägt das Wetter am Donnerstag, dem 4. Juni, dramatisch um. Ein Tiefdruckgebiet zieht über weite Teile des Landes und bringt häufigen Regen, starke Winde und einen deutlichen Temperatursturz. Dieser markante Kontrast kann, insbesondere in der nördlichen Hälfte des Landes, zeitweise den Eindruck von Frühherbst erwecken.
Die stärksten Regenfälle werden in einem weiten Gebiet erwartet, das sich von den Pyrenäen bis zum Zentralmassiv und den Alpen erstreckt. In und um die Berge sind starke Regenfälle möglich. Weiter nördlich wird es den ganzen Tag über bei kühlem, feuchtem Wetter ebenfalls häufig zu Schauern kommen.
Der Wind wird insbesondere in der Nähe des Ärmelkanals zunehmen, wo Böen von 70 bis 80 km/h erwartet werden. Diese nordwestliche Strömung trägt zu einem Temperaturrückgang bei, der in vielen Gebieten unter den jahreszeitlichen Durchschnitt fallen wird.
Während Sonnenanbeter von diesem trüben Wetter enttäuscht sein mögen, ist es eine hervorragende Nachricht für die Umwelt. Die Regenfälle werden den Boden nach mehreren oft trockenen Wochen auflockern, das Pflanzen- und Pflanzenwachstum fördern und die Luftqualität dank sinkender Pollenkonzentrationen vorübergehend verbessern.
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