Nach einer kurzen Sommerpause am Sonntag verschlechtert sich das Wetter am Montag, dem 9. Juni, in weiten Teilen Frankreichs deutlich. Der Rückzug des Azorenhochs und das Zusammentreffen warmer Luftmassen aus dem Mittelmeerraum mit kühlerer Luft von den Britischen Inseln führen zu einer unbeständigen Wetterlage, die drei Viertel des Landes betreffen wird.
Die am stärksten von Gewittern betroffenen Gebiete erstrecken sich vom südlichen Zentralmassiv bis in den Osten des Landes. Im Laufe des Nachmittags und Abends können sich über den Regionen Auvergne-Rhône-Alpes und Bourgogne-Franche-Comté vereinzelt schwere Gewitter mit lokalem Hagelrisiko entwickeln. Weiter nördlich, in den Gebieten nahe dem Ärmelkanal, ist hauptsächlich mit Regen und starker Bewölkung zu rechnen.
Die Lage ist in Mittelmeernähe günstiger, dort bleibt es trotz gelegentlicher Dunstschicht trocken. Auch in Okzitanien herrscht sommerliches Flair mit zunehmender Bewölkung im Laufe des Tages, jedoch ohne nennenswerten Regen. Zwischen Poitou, dem Pariser Becken, den Ardennen und Lothringen zieht es sich rasch zu, bevor am Abend möglicherweise etwas Regen einsetzt.
Die Temperaturen bleiben vor der Wetterverschlechterung hoch. Die Tiefstwerte liegen bei Sonnenaufgang zwischen 12 und 15 °C, die Höchstwerte erreichen am Nachmittag noch 22 bis 26 °C. Der eigentliche Wetterumschwung erfolgt abends und nachts mit dem Einzug kühlerer Luft nach Regen und Gewittern.
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