X und Meta haben ihr Engagement im Kampf gegen Online-Hass durch die Unterzeichnung eines verschärften Verhaltenskodex bekräftigt, gab die Europäische Kommission am Montag bekannt. Dieser im Jahr 2016 erstmals erstellte Kodex zielt darauf ab, Hassbotschaften aufgrund von Herkunft, Religion oder sexueller Orientierung entgegenzuwirken. Jetzt in der Digital Services Regulation (DSA) enthalten, verlangt es von Plattformen, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um illegale Inhalte zu entfernen.
Unterzeichner, darunter Facebook, Instagram, YouTube und andere große Plattformen, haben sich verpflichtet, mindestens zwei Drittel der gemeldeten Inhalte innerhalb von 24 Stunden zu überprüfen und automatische Erkennungstools einzusetzen, um die Verbreitung von Hassreden einzudämmen. Diese Verpflichtungen werden bei der Bewertung der Einhaltung des DSA durch die Plattformen berücksichtigt.
Diese Initiative kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die EU ihre Bemühungen zur Regulierung großer digitaler Plattformen verstärkt. Kommissarin Henna Virkkunen begrüßte dieses verstärkte Engagement und betonte, wie wichtig es sei, einen digitalen Raum frei von illegalem Hass zu gewährleisten.