Die südafrikanische Wettbewerbsbehörde hat gegen Technologieunternehmen, darunter Google von Alphabet und Facebook von Meta, Sanktionen verhängt. Grund dafür sind wettbewerbsschädigende Praktiken, die lokalen Medienunternehmen schaden.
Die Wettbewerbskommission hat Google empfohlen, lokalen Medienunternehmen bis zu fünf Jahre lang jährlich bis zu 500 Millionen Rand (27 Millionen Dollar) zu zahlen.
Die Kommission erklärte, das Verhalten von Google beeinträchtige die Fähigkeit der Nachrichtenmedien, durch digitale Besuche Einnahmen zu erzielen.
Sie forderte Meta außerdem auf, die Priorität von Nachrichten auf „Facebook“ nicht zu verringern, um einen fairen Wettbewerb und das Überleben der lokalen Medien zu gewährleisten.
Die Kommission forderte außerdem eine Reihe von Lösungen von "Meta", der "X"-Plattform vonElon Musk, „YouTube“ und „TikTok“, zielen laut einer am Montag veröffentlichten Erklärung darauf ab, die Voreingenommenheit zugunsten ausländischer Medien zu verringern und lokale und kommunale Medien zu unterstützen.
Die Kommission gab ihre Entscheidung bei der Vorlage der Ergebnisse einer 16-monatigen Untersuchung der Praktiken von Technologieplattformen bekannt und stellte klar, dass diese noch vorläufigen Lösungen nur für die Aktivitäten der genannten Unternehmen in Südafrika gelten.
Für die lokalen Medienunternehmen in Südafrika ist die Aufrechterhaltung ihres Betriebs mit Herausforderungen verbunden, da die Mehrheit der Bevölkerung sich den Zugang zu Informationen finanziell kaum leisten kann.