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Während die Kontroverse um den des sexuellen Missbrauchs angeklagten Gérard Depardieu immer weiter zunimmt, hat M6 soeben angekündigt, dass am 26. März um 21:10 Uhr eine neue Ausgabe von Secrets d'actualité ausgestrahlt wird, die dem Sturz des Schauspielers gewidmet ist.

Hier die M6-Pressemeldung:

„50 Jahre lang war Gérard Depardieu ein Monument des französischen Kinos, eine lebende Legende, die alles spielte und die renommiertesten Preise gewann. Dennoch werfen viele Frauen dem Schauspieler heute unangemessenes, unerhörtes und sogar aggressives Verhalten vor.

Der Mythos, der durch seine Steuerflucht und seine Nähe zu den größten Diktatoren der Welt ohnehin schon getrübt ist, gerät ins Wanken. Markante Zeugenaussagen, unveröffentlichte und exklusive Bilder: „Secrets d'actualité“ erzählt vom Niedergang eines Mannes, den alle – einschließlich ihm selbst – für unantastbar hielten.

Mit dem Aufkommen der #MeToo-Bewegung erheben Frauen, die Opfer von Vergewaltigung oder sexuellem Missbrauch geworden sind, ihre Stimme und der Ruf vieler Prominenter wird ruiniert. Gérard Depardieu ist da keine Ausnahme: 2018 war die Schauspielerin Charlotte Arnould die erste, die ihr Schweigen brach und Anzeige gegen den Schauspieler erstattete.

Fünf Jahre später verurteilten dreizehn weitere Frauen, darunter die Schauspielerin Hélène Darras und die spanische Journalistin Ruth Baza, die Taten des Schauspielers in einem Artikel in Mediapart. Und seitdem sind zur „Depardieu-Affäre“, die nun vor Gericht verhandelt wird, neue Klagen hinzugekommen.

Am 24. und 25. März 2025 erschien Gérard Depardieu vor dem Pariser Strafgericht wegen des Vorwurfs der sexuellen Nötigung zweier Frauen während der Dreharbeiten zum Film „Les Volets verts“ im Jahr 2021.

Wie weit wäre das heilige Monster gegangen, um seine Triebe zu befriedigen? Warum blieb die „große Kinofamilie“ jahrzehntelang still? Und was ist mit den Argumenten der Fachleute, die den Künstler unterstützen und seine Verfehlungen einer „anderen Ära“ zuschreiben?