Schnee am Arbeitsplatz: Gerechtfertigte Abwesenheit oder Gehaltskürzung?
Schnee am Arbeitsplatz: Gerechtfertigte Abwesenheit oder Gehaltskürzung?

Ein atlantisches Tiefdruckgebiet erreichte Frankreich am Mittwoch und traf auf bereits vorhandene Kaltluft. Dies löste ab dem Morgengrauen erhebliche Schneefälle aus, die sich von Norden nach Mittelfrankreich ausbreiteten. Der Schneefall verbreitete sich rasch von Hauts-de-France bis zur Île-de-France. Es wurden 4 bis 6 cm Neuschnee erwartet, örtlich sogar bis zu 8 bis 10 cm in den am stärksten betroffenen Gebieten. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt blieb der Schnee sofort auf den Straßen liegen, was das Reisen erschwerte und die Befürchtung weiterer Beeinträchtigungen nach den Schwierigkeiten vom Montag verstärkte.

Im Laufe des Nachmittags wird von Westen her Tauwetter erwartet.

Im Laufe der Stunden zog die Schneefront ostwärts und schwächte sich dabei ab, während der Schneefall im zentralen Teil des Landes allmählich aufhörte. Im Westen wich das Wettersystem einer milderen, vom Meer kommenden Tauwetterperiode mit Regen und Wind, die für ein feuchteres Klima und Temperaturen über dem Gefrierpunkt sorgte. Die Lage stabilisierte sich allmählich, obwohl im Osten des Landes noch vereinzelt Schneeschauer auftraten.

Am Abend bleibt der Kontrast zwischen den Regionen deutlich. Im Westen regnet es durchgehend bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt, wodurch die Gefahr von erneutem Gefrieren – anders als beim vorangegangenen Schneefall – gering ist. Weiter östlich können lokal noch ein paar Schneeflocken fallen, bevor sich die Kaltfront allmählich auflöst. Vorsicht ist im Straßenverkehr dennoch geboten, insbesondere in Gebieten, in denen den Großteil des Tages Schnee gelegen hat.