OpenAI, Entwickler von ChatGPT, hat am Freitag neue Maßnahmen vorgestellt, die die Kontrolle der Inhaltseigentümer über seine KI-Videogenerierungsanwendung Sora stärken sollen. Das Unternehmen plant außerdem, die Einnahmen mit Rechteinhabern zu teilen, die die Verwendung ihrer Charaktere und Kreationen genehmigen.
In einem Blogbeitrag erklärte CEO Sam Altman, dass das Unternehmen Rechteinhabern eine „präzisere Kontrolle über die Charaktergenerierung“ bieten werde. Damit reagiere man auf die wachsenden Bedenken hinsichtlich des Einsatzes von KI in der audiovisuellen Produktion. Dieser Schritt ziele insbesondere darauf ab, die unbefugte Ausbeutung von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens oder geschützten Charakteren zu verhindern.
OpenAI arbeitet derzeit an einem Monetarisierungsmodell, das es Urhebern und Lizenznehmern ermöglichen soll, für die Nutzung ihrer Inhalte oder Charaktere über Sora AI entschädigt zu werden. Diese Initiative könnte ein wichtiger Schritt zur Regulierung des Einsatzes generativer künstlicher Intelligenz im Unterhaltungs- und Mediensektor sein.
Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem KI weltweit eine hitzige Debatte auslöst. Technologische Innovationen und Bedenken hinsichtlich Urheberrechtsverletzungen, der Authentizität von Inhalten und dem Risiko von Fehlinformationen sind die Folge. OpenAI möchte Vertrauen aufbauen und gleichzeitig den Weg für neue Geschäftsmodelle im digitalen Bereich ebnen.