Eine massive Mobilisierung in Madrid gegen Pedro Sánchez
Eine massive Mobilisierung in Madrid gegen Pedro Sánchez

Zehntausende Demonstranten zogen am Samstag durch die Straßen Madrids, um den Rücktritt des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez zu fordern. Hintergrund sind Korruptionsvorwürfe gegen mehrere Mitglieder seines politischen und familiären Umfelds.

Die von der Volkspartei und der rechtsextremen Partei Vox unterstützte Kundgebung fand in der Nähe der offiziellen Residenz des Regierungschefs statt. Die Organisatoren sprachen von 120.000 Teilnehmern, während die lokalen Behörden die Zahl auf etwa 40.000 schätzten.

Der politische Druck auf die spanische Regierung nimmt zu.

Die Demonstranten prangerten die ihrer Ansicht nach zunehmende Zahl von Fällen an, in die die regierende Sozialistische Partei verwickelt ist. Pedro Sánchez' Bruder soll unter anderem wegen Einflussnahme angeklagt werden, während gegen seine Frau in einem separaten Verfahren ermittelt wird.

Der ehemalige Verkehrsminister José Luis Ábalos, ein enger Vertrauter des Premierministers, wartet ebenfalls auf ein Urteil in einem Korruptionsverfahren. Vor Kurzem wurde auch gegen den ehemaligen sozialistischen Premierminister José Luis Rodríguez Zapatero ein formelles Ermittlungsverfahren der spanischen Justiz eingeleitet.

Am Ende der Demonstration kam es in der Nähe der Residenz des Premierministers zu mehreren Zusammenstößen. Laut spanischen Behörden wurden drei Personen festgenommen und mehrere Polizisten leicht verletzt.

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