Verlagswesen: Autoren organisieren sich nach dem Ausscheiden des Grasset-CEO
Verlagswesen: Autoren organisieren sich nach dem Ausscheiden des Grasset-CEO

Der Rücktritt von Grasset-Chef Olivier Nora hat in der Verlagswelt heftige Reaktionen ausgelöst. Dutzende Autoren bereiten eine Sammelklage vor. Diese Mobilisierung, der sich bis zu hundert Schriftsteller anschließen könnten, zielt darauf ab, auf eine Entscheidung zu reagieren, die von manchen als Wendepunkt für den Verlag angesehen wird.

Mehrere Autoren haben Bedenken hinsichtlich dieser Kursänderung geäußert, da sie die Gefahr einer Änderung der redaktionellen Richtlinien sehen. Einige vermuten einen Einfluss der Eigentümergruppe und befürchten eine Gefährdung der Publikationsvielfalt im Katalog.

Eine Mobilisierung wird derzeit organisiert.

Schriftsteller, die beim Grasset-Verlag unter Vertrag stehen, darunter einige namhafte Autoren, beteiligen sich an dieser Gemeinschaftsinitiative, deren Details noch ausgearbeitet werden. Mehrere Autoren haben unterdessen öffentlich ihre Unterstützung für Olivier Nora und ihr Missfallen über seinen Weggang zum Ausdruck gebracht.

Dies folgt auf einen Streit über die Veröffentlichung eines demnächst erscheinenden Buches. Diese Situation verschärft die Spannungen innerhalb des Verlags, und eine Mobilisierung der Autoren könnte sich schnell realisieren.

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