Die Stiftung für benachteiligte Wohnverhältnisse hat beschlossen, sich einer Klage gegen die französische Regierung anzuschließen, um die Unzulänglichkeit der französischen Klimaanpassungspolitik anzuprangern. Die Organisation ist der Ansicht, dass die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen weiterhin besonders stark von den Folgen von Klimakatastrophen betroffen sind.
Diese Klage, die insbesondere von Greenpeace, Oxfam und Notre Affaire à Tous angeführt wird, richtet sich gegen den dritten Nationalen Klimaanpassungsplan, den die Regierung im Jahr 2025 vorgelegt hat. Die Verbände halten die geplanten Maßnahmen angesichts eines Erwärmungsszenarios von 4°C bis zum Ende des Jahrhunderts für weitgehend unzureichend.
Besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen gelten als die am stärksten bedrohten.
Die Stiftung sensibilisiert für die konkreten Folgen des Klimawandels für Menschen in prekären Wohnverhältnissen oder in ohnehin gefährdeten Gebieten. Sie verweist insbesondere auf die Risiken von Überschwemmungen, Küstenerosion, extremer Hitze, Bränden und Zyklonen, die Überseegebiete betreffen.
Laut der Organisation könnten in den kommenden Jahrzehnten Hunderttausende von Häusern gefährdet sein, während viele Bewohner bereits in energieineffizienten Gebäuden leben, die während Hitzewellen unbewohnbar werden. Der Verband fordert daher eine grundlegende Reform der Wohnungspolitik, um Klima- und soziale Aspekte umfassend zu integrieren.
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