Nach einem von Anfang bis Ende kontrollierten Rennen gewann das französische Biathlonteam am Sonntagnachmittag in der Antholz-Anterselva Biathlon Arena in Italien die Goldmedaille in der 4 × 6 km Mixed-Staffel bei den Olympischen Winterspielen Mailand-Cortina. Das Quartett mit Éric Perrot, Quentin Fillon Maillet, Lou Jeanmonnot und Julia Simon triumphierte in 1 Stunde, 04 Minuten und 15 Sekunden und unterstrich damit die französische Dominanz bei einem der ersten großen Wettkämpfe dieser Spiele.
Die Französinnen lagen vor Italien, das die Silbermedaille gewann (Lisa Vittozzi belegte den letzten Platz), und Deutschland, das mit Bronze das Podium komplettierte. Julia Simon, die die letzte Etappe lief, zeigte im Schießen eine fehlerfreie Leistung und traf alle zehn Ziele, um den französischen Sieg in einem hart umkämpften Rennen auf den letzten Kilometern zu sichern.
Eine der besten Medaillenchancen Frankreichs
Die Mixed-Staffel galt von Beginn des olympischen Biathlons an als eine der aussichtsreichsten Medaillenchancen für die französische Delegation. Die wenige Tage zuvor bekanntgegebene Aufstellung des Staffelteams platzierte die Franzosen mit folgender Reihenfolge – Éric Perrot, Quentin Fillon Maillet, Lou Jeanmonnot und Julia Simon – sofort unter den Favoriten.
Dieser Sieg bestätigt Frankreichs starke Leistungen in der Saison 2025/2026, in der das Team im Vorfeld der Spiele bei den Weltmeisterschaften häufig glänzte. Besonders in den Mixed-Staffeln erreichte die Mannschaft während der gesamten Saison Podiumsplätze und führte regelmäßig die Weltrangliste in dieser Disziplin an.
Die amtierenden Weltmeister in der Mixed-Staffel hatten ihre Fähigkeit, dieses Format zu dominieren, bereits bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2025 in Lenzerheide unter Beweis gestellt, wo Frankreich seinen Weltmeistertitel vor Tschechien und Deutschland verteidigte.