Selenskyj möchte sich erneut mit Trump treffen, da die Friedensgespräche aufgrund der Territorialfrage ins Stocken geraten sind.
Selenskyj möchte sich erneut mit Trump treffen, da die Friedensgespräche aufgrund der Territorialfrage ins Stocken geraten sind.

Ukrainischer Präsident Volodymyr Zelensky Er sagte, er wünsche ein weiteres Treffen mit seinem amerikanischen Amtskollegen. Donald TrumpWährend ukrainische und amerikanische Beamte versuchen, die Haupthindernisse für Friedensverhandlungen zur Beendigung des durch Russland en Ukraine.

Kiew steht unter zunehmendem Druck Washingtons, rasch einen Waffenstillstand zu erreichen, und fordert gleichzeitig von seinen westlichen Verbündeten starke und dauerhafte Sicherheitsgarantien. Die ukrainischen Behörden weisen derzeit die russischen Forderungen nach Abtretung der östlichen Region Donezk und der Überlassung der Kontrolle über das Atomkraftwerk Saporischschja zurück.

Wolodymyr Selenskyj erklärte am Mittwoch gegenüber Reportern, er wolle sich erneut mit Donald Trump treffen, um dessen Bereitschaft zu einem ukrainischen Vorschlag auszuloten, der US-Sicherheitsgarantien für mehr als 15 Jahre nach einem möglichen Waffenstillstand vorsieht. Er rief Washington zudem dazu auf, den Druck auf Moskau zu erhöhen, da die USA über den nötigen Einfluss verfügten, um Russlands Position zu beeinflussen.

Die diese Woche in Paris geführten Gespräche ermöglichten es den Verbündeten der Ukraine, ihre politische Unterstützung für einen Waffenstillstand zu demonstrieren, insbesondere durch die Idee einer Sicherheitsvereinbarung mit multinationalen Streitkräften. Selenskyj betonte jedoch, dass diese Zusagen noch in rechtsverbindliche Abkommen umgesetzt und von den nationalen Parlamenten ratifiziert werden müssten.

Die Territorialfrage bleibt der Kern des Konflikts. Die Ukraine weigert sich, sich aus der Industrieregion Donezk zurückzuziehen, die Russland trotz über dreijähriger Kämpfe nicht vollständig kontrolliert. Laut Selenskyj haben US-Beamte die Möglichkeit einer Sonderwirtschaftszone in Teilen der Region im Austausch für einen ukrainischen Rückzug ins Spiel gebracht – eine Option, die in Kiew als heikel gilt. Jede territoriale Zugeständnis sollte seiner Ansicht nach einem nationalen Referendum unterliegen.

Das Schicksal des Atomkraftwerks Saporischschja ist ein weiterer wichtiger Streitpunkt. Moskau beschlagnahmte das Gelände 2022 und schloss es an sein Stromnetz an. Die USA haben Berichten zufolge eine trilaterale Verwaltung der Anlage vorgeschlagen, während Kiew einen gemeinsamen ukrainisch-amerikanischen Betrieb mit Aufteilung des erzeugten Stroms bevorzugt.

Während die Kämpfe und russischen Luftangriffe andauern, beharrt Selenskyj auf der Notwendigkeit robuster Sicherheitsgarantien, um eine Wiederaufnahme der Feindseligkeiten zu verhindern. Für Kiew erscheint ein weiteres Treffen mit Donald Trump als wichtiger Schritt, um die amerikanische Position zu verdeutlichen und die nach wie vor fragilen Verhandlungen wieder in Gang zu bringen.