Der Präsident der Europäischen Kommission, Ursula von der LeyenEr teilte dem Europäischen Parlament am Donnerstag mit, dass die Europäische Union drei mögliche Wege zur Finanzierung des Finanzbedarfs der Ukraine habe, der effektivste jedoch die Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte zur Besicherung eines Kredits an Kiew wäre.
Von der Leyen erklärte, die Mitgliedstaaten könnten entweder den verbleibenden Spielraum im EU-Haushalt nutzen, um Mittel aufzubringen, oder beschließen, die Ukraine im Rahmen eines zwischenstaatlichen Abkommens gemeinsam zu finanzieren. Sie argumentierte jedoch, die effektivste Lösung wäre ein Reparationskredit für die Ukraine, der durch die seit Kriegsbeginn eingefrorenen Milliarden Euro an russischen Vermögenswerten besichert sei.
In diesem Szenario würde die Ukraine die Gelder sofort erhalten und müsste sie nur dann zurückzahlen, wenn Russland jemals Reparationen für die durch seine Invasion verursachten Schäden leisten würde.
Ursula von der Leyen betonte die Effektivität dieses Ansatzes, den sie für unerlässlich hält, um sowohl die ukrainische Verteidigung als auch die Stabilität ihrer Wirtschaft zu unterstützen, da die Kosten des Konflikts steigen und die westliche Finanzierung langfristig gesichert werden muss.