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Trump könnte bis zum 1. August neue Handelsabkommen abschließen, während die Gespräche mit der EU und China weitergehen

Trump könnte bis zum 1. August neue Handelsabkommen abschließen, während die Gespräche mit der EU und China weitergehen
Trump könnte bis zum 1. August neue Handelsabkommen abschließen, während die Gespräche mit der EU und China weitergehen

Der amerikanische Präsident Donald Trump Das Weiße Haus plant, wichtige Handelsabkommen bis zum 1. August abzuschließen, sagte Handelsminister Howard Lutnick am Dienstag. Während die Verhandlungen mit der Europäischen Union und China weitergehen, bereitet sich das Weiße Haus darauf vor, Entscheidungen über eine Reihe strategischer Zollmaßnahmen zu treffen.

In einem Interview mit CNBC stellte Lutnick klar, dass sich die Gespräche mit der Europäischen Union weiterhin auf Zölle auf Stahl, Aluminium und digitale Dienstleistungen konzentrieren. Obwohl am Sonntag ein Rahmenabkommen angekündigt wurde, müssen noch einige Details ausgearbeitet werden. Unterdessen werden die Gespräche mit China unabhängig und ohne Einmischung transatlantischer Verhandlungen vorangetrieben.

„Der Präsident arbeitet daran, die Dinge voranzubringen“, sagte Lutnick und fügte hinzu, dass die Entscheidungen spätestens am Freitag bekannt gegeben würden. Er fügte hinzu, dass die Gespräche mit allen US-Handelspartnern – mit Ausnahme von China und der Europäischen Union – bis Ende der Woche abgeschlossen sein sollten.

Einer der heiklen Punkte im Dialog mit der EU betrifft den Pharmasektor. Laut Lutnick drängen die Europäer darauf, dass auf dem Kontinent, wo mehrere große Pharmaunternehmen ansässig sind, hergestellte Medikamente mit 15 Prozent Zöllen belegt werden. Damit soll einer neuen Pharmapolitik vorgegriffen werden, die Donald Trump in den nächsten zwei Wochen vorstellen will und die noch höhere Zölle vorsehen könnte.

Die Ankündigung möglicher sehr kurzfristiger Abkommen verdeutlicht die entschieden aggressive Handelsstrategie, die Trump seit Beginn seiner zweiten Amtszeit verfolgt. Zwar behauptet er, den Handel zum Vorteil amerikanischer Unternehmen neu ausbalancieren zu wollen, doch dieser Ansatz weckt bei einigen internationalen Partnern Bedenken, die einem zunehmenden Zolldruck ausgesetzt sind.

Während die Verhandlungen vor Ablauf der Frist des Weißen Hauses intensiviert werden, bleiben Wirtschaftskreise in höchster Alarmbereitschaft. Entscheidungen der kommenden Tage könnten erhebliche Auswirkungen auf die globalen Handelsströme haben, insbesondere in sensiblen Sektoren wie Stahl, Digitaltechnologie und der Pharmaindustrie.

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