Der amerikanische Präsident Donald Trump Am Dienstag hieß es, drei der noch immer von der Hamas in Gaza festgehaltenen Geiseln seien tot. Damit steigt die Zahl der Menschen, die nach Ansicht der Behörden noch am Leben sind, auf 21.
„Bis heute sind es 21 von ihnen, drei sind tot“, sagte Trump über die von der Hamas festgehaltenen Geiseln und fügte hinzu, dass es bis vor kurzem 24 mutmaßliche Überlebende gegeben habe. Er machte keine Angaben zur Identität der Opfer oder dazu, wie der Tod bestätigt wurde. „21 Menschen leben noch, und es gibt noch viele weitere Leichen“, fügte er hinzu.
Unter den Geiseln befand sich auch der Amerikaner Edan Alexander, von dem man lange Zeit glaubte, er sei noch am Leben. Seit dem Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023, der den Beginn des aktuellen Konflikts markierte, werden auch die Leichen mehrerer anderer US-Bürger von der Hamas festgehalten.
Die Äußerungen des Präsidenten kamen, nachdem Israel am Montag einen Plan zur dauerhaften Besetzung des Gazastreifens mit einer erweiterten Militärpräsenz in dem palästinensischen Gebiet genehmigt hatte. Diese Operation, deren offizielles Ziel die Suche nach Geiseln und die „Vernichtung“ der Hamas ist, würde eine erhebliche Eskalation des Konflikts bedeuten und ruft bereits jetzt international große Besorgnis hervor.
Unterdessen gab das Außenministerium am Dienstag bekannt, dass die US-Botschaft am Montag 17 US-Bürgern und Personen mit legalem Daueraufenthalt geholfen habe, Gaza zu verlassen. „Wir danken unseren israelischen und jordanischen Partnern, die diesen Abzug möglich gemacht haben“, hieß es aus der US-Diplomatie.
Außenminister Marco Rubio traf seinerseits am Montag in Washington mit König Abdullah II. von Jordanien zusammen.