Starmer unterstützt Dänemark und sagt, Grönlands Zukunft hänge allein von seinen Bürgern ab (AP).
Starmer unterstützt Dänemark und sagt, Grönlands Zukunft hänge allein von seinen Bürgern ab (AP).

Der britische Premierminister Keir Starmer sagte am Montag, Grönland solle seine Zukunft nur von dem Gebiet selbst und Dänemark entscheiden lassen, und sicherte Kopenhagen nach weiteren Äußerungen des US-Präsidenten seine klare Unterstützung zu. Donald Trump mit der Begründung, dass die Vereinigten Staaten die arktische Insel zu ihrer Verteidigung bräuchten.

Rede in London Keir Starmer Er beharrte darauf, dass „Grönland und das Königreich Dänemark über Grönlands Zukunft entscheiden müssen, und niemand sonst“. Damit schloss er sich mehreren europäischen Staats- und Regierungschefs an, die jegliche Einmischung von außen in die Zukunft dieses autonomen Gebiets innerhalb Dänemarks öffentlich zurückgewiesen haben.

Die Äußerungen von Donald Trump haben in Kopenhagen besondere Besorgnis ausgelöst, insbesondere im Hinblick auf die US-Militäroperation, die zur Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten führte. Nicolas MaduroDie von Washington geäußerte Absicht, die Regierungsführung Venezuelas vorübergehend zu überwachen, hat die Befürchtung neu entfacht, dass Grönland eines Tages ähnlichen Zwängen ausgesetzt sein könnte.

Auf die Aussagen des dänischen Ministerpräsidenten angesprochen Mette FrederiksenAuf Donald Trumps Aufforderung, alle Drohungen gegen Grönland einzustellen, antwortete Keir Starmer unmissverständlich: „Ich unterstütze sie, und sie hat Recht, was Grönlands Zukunft betrifft.“ Diese Haltung steht in scharfem Kontrast zu der üblicherweise in den Beziehungen zwischen London und Washington anzutreffenden Vorsicht.

Der britische Premierminister, der stets bemüht war, die Arbeitsbeziehungen zu Donald Trump aufrechtzuerhalten und sich im Vergleich zu anderen europäischen Staats- und Regierungschefs weniger kritisch geäußert hat, wurde auch zur amerikanischen Intervention in Venezuela befragt. Er erklärte, es liege nun an den USA, die Situation zu beurteilen. USA um ihr Handeln auf internationaler Ebene zu rechtfertigen.

Keir Starmer fügte hinzu, dass das Vereinigte Königreich das Handeln von Staaten anhand ihrer Achtung des Völkerrechts beurteilen werde. Er bekräftigte, dass er zwar über den Machtverlust von Nicolás Maduro „nicht traurig“ sei, aber vor allem hoffe, dass diese Entwicklung zur Bildung einer demokratischeren Regierung führen werde. Venezuela.