Emmanuel Macron Der französische Premierminister wird am Montag nach Zypern reisen, um „die Solidarität Frankreichs mit diesem EU-Mitgliedstaat zu demonstrieren, der in letzter Zeit im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt Ziel von Drohnen- und Raketenangriffen geworden ist“, teilte der Élysée-Palast mit.
Der französische Präsident trifft sich in Paphos mit seinem zypriotischen Amtskollegen Nikos Christodoulides sowie dem griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis. Ziel dieses Besuchs ist insbesondere die Stärkung der europäischen Koordinierung im Sicherheitsbereich des östlichen Mittelmeers und die Förderung einer Deeskalation in der Region.
Paris hat bereits mehrere militärische Einheiten in die Region entsandt, darunter die Fregatte „Languedoc“ und Luftverteidigungssysteme sowie den Flugzeugträger „Charles de Gaulle“ und einen Hubschrauberträger. Frankreich verfolgt jedoch seit Ausbruch des Krieges zwischen Iran, den Vereinigten Staaten und Israel am 28. Februar eine rein defensive Haltung.
Diese Reise dient auch der Koordinierung der europäischen Bemühungen, die Sicherheit der Bürger in der Region zu gewährleisten und Rückführungsaktionen zu unterstützen. Laut dem französischen Außenministerium konnten seit Beginn der Kampfhandlungen bereits mehr als 4.300 Menschen nach Frankreich zurückkehren, während fast 400.000 französische Staatsbürger in den vom eskalierenden Konflikt betroffenen Ländern leben oder sich dort aufhalten.