Eine von Hostinger veröffentlichte Studie zeigt, dass 92 % der Franzosen explizit informiert werden wollen, wenn sie mit künstlicher Intelligenz interagieren. Dies geschieht kurz vor dem Inkrafttreten eines neuen Teils der europäischen KI-Verordnung, der genau diese Transparenz vorschreibt.
Ein Vertrauen, das weiterhin an menschlichen Kontakt gebunden bleibt.
Die vom FLASHS Institute durchgeführte Studie zeigt eine deutliche Diskrepanz zwischen dem zunehmenden Einsatz von KI-Assistenten im Kundenservice und deren Wahrnehmung durch die Nutzer, die nach wie vor den persönlichen Kontakt bevorzugen. Bei eher transaktionsorientierten Anfragen, wie der Verfolgung eines Online-Kaufs oder der Verwaltung eines Abonnements, wird künstliche Intelligenz von den Befragten hingegen besser akzeptiert.
Léa Paolacci, Leiterin der Nachrichtenredaktion bei FLASHS, weist darauf hin, dass künstliche Intelligenz zwar oft als Mittel zur Vereinfachung der Kundenbeziehungen dargestellt wird, die neuen europäischen Transparenzregeln uns jedoch daran erinnern, dass neben der Leistungsfähigkeit dieser Tools auch das Vertrauen der Nutzer auf dem Spiel steht.
Die Möglichkeit, mit einem Menschen in Kontakt zu treten, bleibt eine starke Erwartung.
Die Studie hebt hervor, dass die Franzosen unabhängig von der technischen Leistungsfähigkeit automatisierter Systeme weiterhin großen Wert darauf legen, genau zu wissen, mit wem sie es zu tun haben, sowie die Möglichkeit zu haben, bei Bedarf einen menschlichen Berater zu kontaktieren.
Diese Studie erscheint zu einem Zeitpunkt, an dem die Europäische Union seit dem 2. August einen neuen Teil ihres KI-Gesetzes anwendet, der für mehr Transparenz beim Einsatz künstlicher Intelligenz in vielen Dienstleistungen sorgt. Laut den Autoren der Studie entspricht diese Maßnahme einer großen Erwartung der französischen Verbraucher.
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