Die Geschichte ging in den sozialen Medien viral, weil sie so ungewöhnlich ist. In den USA kontaktierte ein von der Polizei gesuchter Mann die Ermittler selbst, um ihnen ein neues Foto von sich zu schicken. Der Grund? Das Foto, das auf dem Fahndungsplakat der Polizei verwendet wurde. Der Mann, Donald A. „Chip“ Pugh, fand, dass ihn das Foto überhaupt nicht vorteilhaft zeigte. Also schickte er ein Selfie mit einer unmissverständlichen Nachricht: „Hier ist ein besseres Foto. Das andere ist furchtbar.“
Ein Mann wird gesucht, weil er nicht vor Gericht erschienen ist.
Zum Zeitpunkt des Vorfalls wurde Donald Pugh per Haftbefehl gesucht, weil er in einem Fall von Trunkenheit am Steuer nicht vor Gericht erschienen war. Die Ermittler suchten ihn auch im Zusammenhang mit anderen Ermittlungen. Um ihn zu finden, veröffentlichte die Polizei von Lima, Ohio, sein Fahndungsfoto in den sozialen Medien und bat die Öffentlichkeit um Mithilfe.
Die Polizei reagiert mit Humor.
Anstatt die Nachricht zu ignorieren, entschied sich die Polizei, mitzuspielen. Die Ermittler veröffentlichten das erhaltene Selfie und dankten dem Flüchtigen ironischerweise für seine Hilfe, nur um ihn daran zu erinnern, dass sie es vorziehen würden, wenn er sich den Anklagen stellen würde. Diese humorvolle Reaktion trug maßgeblich dazu bei, dass der Fall online viral ging.
Ein Flug, der nicht von Dauer war.
Obwohl die Geschichte in den sozialen Medien große Bekanntheit erlangte, konnte Donald Pugh den Behörden nicht lange entkommen. Wenige Tage später wurde er schließlich in Florida aufgespürt und verhaftet, womit seine Flucht ein Ende fand.