In der Nacht vom 20. auf den 21. Juli 1969 landete die Mondlandefähre „Eagle“ der Apollo-11-Mission auf dem Mond, genauer gesagt im Mare Tranquillitatis (Meer der Ruhe). 57 Jahre später zählt diese Mondlandung immer noch zu den bedeutendsten Ereignissen in der Geschichte der Raumfahrt.
Der Adler landete
Astronaut Neil Armstrong, der Kommandant der Mission, meldete sich daraufhin bei der Bodenstation in Houston: „Houston, hier ist Tranquility Base, der Adler ist gelandet.“ Wenige Stunden später betrat er als erster Mensch den Mond, gefolgt von Edwin Aldrin, genannt Buzz. Das dritte Besatzungsmitglied, Michael Collins, blieb an Bord des Apollo-Kommandomoduls im Mondorbit und war für die Aufrechterhaltung der Kommunikation mit der Erde verantwortlich.
Die Saturn-V-Rakete startete am 16. Juli vom Cape Kennedy, dem heutigen Cape Canaveral in Florida. Die Apollo-11-Mission markierte den Höhepunkt des amerikanischen Raumfahrtprogramms, das Anfang der 1960er-Jahre inmitten der Rivalität mit der Sowjetunion im Wettlauf ins All begonnen hatte.
Ein Ereignis, das von Hunderten Millionen Zuschauern verfolgt wurde
Bilder der Mondlandung und der ersten Schritte auf dem Mond wurden live im Fernsehen übertragen und von mehreren hundert Millionen Zuschauern weltweit verfolgt – ein für die damalige Zeit beispielloses Ereignis dieser Größenordnung.
Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins starteten am 21. Juli 1969 vom Mond und kehrten am 24. Juli 1969 zur Erde zurück. Ihre Mission ist bis heute eines der bekanntesten Symbole der menschlichen Weltraumforschung.
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