Katar: Mehr als 300 Personen wegen der Verbreitung von Bildern und „Gerüchten“ im Zusammenhang mit iranischen Angriffen festgenommen
Katar: Mehr als 300 Personen wegen der Verbreitung von Bildern und „Gerüchten“ im Zusammenhang mit iranischen Angriffen festgenommen

Die katarischen Behörden haben die Festnahme von über 300 Personen bekannt gegeben, die beschuldigt werden, während der iranischen Angriffe auf das Land irreführende Bilder und Informationen verbreitet zu haben. Laut Innenministerium wurden 313 Personen verschiedener Nationalitäten festgenommen, weil sie Videos gedreht und in sozialen Medien geteilt sowie Gerüchte verbreitet hatten.

Die Festnahmen wurden von der Abteilung für Wirtschafts- und Cyberkriminalität durchgeführt. Den Festgenommenen wird vorgeworfen, Inhalte veröffentlicht zu haben, die geeignet waren, Panik auszulösen, oder ungenaue Informationen über die Raketen- und Drohnenangriffe verbreitet zu haben.

Ähnliche Maßnahmen in mehreren Golfstaaten

Katar ist nicht der einzige Staat in der Region, der seine Informationskontrolle verstärkt. Auch in Kuwait wurden drei Personen festgenommen, nachdem ein Video veröffentlicht worden war, das die Sicherheitslage verhöhnte.

In den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien haben die Behörden die Öffentlichkeit ebenfalls davor gewarnt, Bilder der Angriffe oder der durch die Geschosse verursachten Schäden zu verbreiten. Trotz dieser Warnungen kursieren weiterhin Videos, die Raketen, Drohnen und die Folgen der Angriffe zeigen, in den sozialen Medien der Region.