Wladimir Putin erklärte am Samstag, dem 9. Mai, vor Journalisten in Moskau, der Krieg in der Ukraine nähere sich seinem Ende. Auf die Frage nach westlicher Hilfe für Kiew antwortete der russische Präsident, die Ukraine unterstützenden Länder hätten ihre Konfrontation mit Russland verschärft, eine Entwicklung, die nun ihrem Ende entgegengehe. Er fügte jedoch hinzu, die Lage sei vier Jahre nach Konfliktbeginn weiterhin ernst.
Laut Moskau bleibt die Lage ernst.
Diese Erklärung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Russland noch immer keinen Vorschlag der Ukraine bezüglich des vom US-Präsidenten am Freitag angekündigten Gefangenenaustauschs erhalten hat. Donald TrumpPutin kritisierte den Westen für seine militärische und diplomatische Unterstützung Kiews und argumentierte, diese Hilfe verlängere die Kampfhandlungen unnötig. Der Kremlchef zeigte sich überzeugt, dass diese Phase der direkten Konfrontation ihrem Ende entgegengeht.
Ein Kontext anhaltender Spannungen
Die Äußerungen des russischen Präsidenten erfolgen inmitten eskalierender Spannungen um die Ukraine. Moskau stellt seine Offensive weiterhin als Reaktion auf die westliche Expansion in Richtung seiner Grenzen dar, während Kiew und seine Verbündeten sie als Angriffskrieg verurteilen. Putins Erklärung lässt die Details einer möglichen Lösung des Konflikts im Dunkeln.
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