Der Vertreter der Europäischen Union im UN-Sicherheitsrat widersprach am Montag, dem 8. Juni, entschieden der russischen Darstellung der Ereignisse im Zusammenhang mit den Luftangriffen in der Ukraine. Bei dem Treffen in New York zur Wahrung von Frieden und Sicherheit im Land erklärte der europäische Diplomat unmissverständlich, dass niemand Moskau glaube, wenn der Kreml behaupte, ausschließlich militärische Ziele anzugreifen. Diese Aussage erfolgt vor dem Hintergrund, dass die Zahl der zivilen Opfer seit Beginn des Konflikts weiter steigt.
Die UN dokumentiert die Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten.
Die Vereinten Nationen verstärken ihre Bemühungen im Ukraine-Konflikt, darunter Diplomatie, humanitäre Hilfe und Flüchtlingshilfe. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte schlug am vergangenen Freitag Alarm wegen der steigenden Zahl ziviler Opfer und des Ausmaßes der Menschenrechtsverletzungen in den von russischen Streitkräften besetzten südlichen und östlichen Gebieten. Zu den dokumentierten Verbrechen zählen Folter, Hinrichtungen ohne Gerichtsverfahren und Verschwindenlassen.
Die vor dem Sicherheitsrat erhobenen europäischen Anschuldigungen spiegeln eine Verschärfung des westlichen diplomatischen Tons wider. Die Vereinten Nationen koordinieren ihre Maßnahmen an mehreren Fronten gleichzeitig und versuchen, so viel wie möglich vom humanitären Völkerrecht zu bewahren und gleichzeitig die massiven humanitären Folgen des Konflikts zu bewältigen. Die von UN-Teams vor Ort gesammelten Zeugenaussagen tragen weiterhin zur Dokumentation mutmaßlicher Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht bei.
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