Die NATO kündigte am Freitag, den 12. Juni, eine Reduzierung ihrer Militärmission im Kosovo an. Die KFOR, die derzeit rund 4.600 Soldaten in dem kleinen Balkanland stationiert hat, wird aufgrund der verbesserten Sicherheitslage vor Ort verkleinert. Das Atlantische Bündnis machte keine Angaben dazu, welche Nationalitäten von dem Abzug betroffen sein werden oder wie groß die Reduzierung genau ausfallen wird.
Washington kündigt seinen teilweisen Rückzug an
Laut mehreren europäischen Diplomaten bei der NATO hat die USA ihre Absicht bekundet, ihren Beitrag zur internationalen Truppe zu reduzieren. Washington stellt seit dem Ende des Konflikts zwischen Serben und Kosovaren einen bedeutenden Teil der in Kosovo stationierten Streitkräfte. Diese amerikanische Entscheidung ist Teil einer umfassenderen Neuausrichtung der militärischen Verpflichtungen beiderseits des Atlantiks.
Die KFOR ist seit 1999 im Kosovo präsent, um Stabilität und Sicherheit in dieser Region zu gewährleisten, die lange von ethnischen Spannungen geprägt war. Der angekündigte Teilabzug spiegelt eine positive Entwicklung der Lage vor Ort wider, obwohl die NATO ihre Präsenz aufrechterhält, um ein Wiederaufflammen der Gewalt zu verhindern. Ein konkreter Zeitplan für die Umsetzung dieser Truppenreduzierung wurde nicht genannt.
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