Vier Menschen, darunter ein Kind, wurden am Donnerstag, dem 16. April, im Gazastreifen durch israelisches Feuer und Artilleriebeschuss getötet, wie lokale Zivilschutzbeamte mitteilten. Diese jüngste Gewalttat ereignete sich inmitten einer brüchigen Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas, die nach zweijährigem Konflikt seit Oktober 2025 gilt.
Laut Mahmoud Bassal, Sprecher dieser Hamas-nahen Hilfsorganisation, wurde der neunjährige Saleh Badawi im Viertel Zeitoun südöstlich von Gaza-Stadt von israelischen Streitkräften tödlich verletzt. Er wurde ins Al-Maamadani-Krankenhaus gebracht, wo er für tot erklärt wurde.
Im nördlichen Teil des Gebiets wurden am Morgen zwei Brüder bei einem israelischen Drohnenangriff nahe einer Schule in Beit Lahya getötet. Unabhängig davon starb ein 38-jähriger Mann, Mohsen Ouda Al-Dabbari, nach einem Schusswaffenangriff nahe Khan Younis im südlichen Teil der Enklave.
Die israelische Armee gab bekannt, zwei Terroristen in Beit Lahya getötet zu haben, die Berichten zufolge in ein Sperrgebiet eingedrungen waren und eine unmittelbare Bedrohung für die Soldaten darstellten. Sie fügte hinzu, dass sie die vom Zivilschutz gemeldeten weiteren Opferzahlen überprüfe.
Seit Inkrafttreten der Waffenruhe am 10. Oktober 2025 beschuldigen sich Israel und die Hamas gegenseitig wiederholter Verstöße. Laut dem Gesundheitsministerium in Gaza wurden seitdem mindestens 766 Palästinenser getötet – eine Zahl, die von den Vereinten Nationen als glaubwürdig eingestuft wird. Die israelische Armee meldet ihrerseits den Verlust von fünf Soldaten seit Beginn der Waffenruhe.
Gemeinschaft
Bemerkungen
Die Kommentarfunktion ist geöffnet, aber vor Spam geschützt. Beiträge und Kommentare mit Links werden manuell geprüft.
Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.