Französisch-Polynesien: Behörden schließen Fentanylhandel nach viralem Video aus
Französisch-Polynesien: Behörden schließen Fentanylhandel nach viralem Video aus

Die Regierung Französisch-Polynesiens dementierte am Freitag, den 27. Februar, jegliche Verbreitung von Fentanyl oder anderen neuen Drogen im Gebiet, nachdem in den sozialen Medien ein Video kursierte, das eine junge Frau in einem veränderten körperlichen und geistigen Zustand zeigte. Die Frau sei in ärztliche Behandlung genommen worden, teilten die Behörden mit.

In einer Erklärung teilte das Land mit, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine bestätigten Fälle von Handel mit neuen psychoaktiven Substanzen festgestellt wurden. Die Gesundheitsüberwachungs- und Arzneimittelsicherheitssysteme haben keine Meldungen über das ungewöhnliche Vorkommen von Fentanyl oder ähnlichen Produkten registriert.

Keine bestätigten Gesundheitswarnungen

Die Behörden betonen, dass es keinerlei Anzeichen für das Auftreten eines Phänomens gibt, das mit den in einigen Ländern beobachteten vergleichbar ist. Sie bekräftigen zudem, dass der im Internet weit verbreitete Begriff „Zombie-Droge“ keine wissenschaftliche Grundlage hat und in anderen Ländern illegale Gemische bezeichnen kann, die Fentanyl und andere Substanzen enthalten.

Die Regierung mahnt zur Vorsicht bei voreiligen Interpretationen von Inhalten in sozialen Medien und erinnert die Öffentlichkeit an die Wichtigkeit der Achtung von Bildrechten, insbesondere derer schutzbedürftiger Personen. Sie ruft zudem die Bevölkerung und Angehörige der Gesundheitsberufe dazu auf, verdächtige Vorkommnisse den zuständigen Behörden zu melden.