Sébastien Lecornu nimmt sich der staatlichen Kommunikationsausgaben an. Der Minister wird im September eine Reform vorstellen, die eine Reduzierung des Budgets für Werbung und institutionelle Kampagnen um 30 % vorsieht. Diese Ankündigung erfolgt im Zuge der Bemühungen der Regierung, erhebliche Haushaltseinsparungen zu erzielen.
300 Millionen an Einsparungen angestrebt
Die Reform zielt auf Einsparungen von 300 Millionen Euro ab. Ende 2025 räumte die Regierung ein, dass die Kommunikationsausgaben bis 2024 eine Milliarde Euro erreicht hatten – ein Betrag, der als überhöht galt. Die Kürzung entspricht daher fast einem Drittel des Gesamtbudgets, das den Ministerien für öffentliche Kampagnen und Kommunikationsmaßnahmen zur Verfügung steht.
Die genauen Details dieser Kürzungen werden nächsten Monat bekannt gegeben. Lecornu muss dann darlegen, welche Budgetposten betroffen sein werden und wie die Regierung trotz des reduzierten Budgets weiterhin effektiv kommunizieren will. Diese Reform ist Teil umfassenderer Bemühungen zur Kontrolle der öffentlichen Finanzen.
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