Heute Nachmittag trifft sich die Nationalversammlung zur entscheidenden Vertrauensabstimmung für François Bayrou. Der Premierminister muss seine Regierung vor dem voraussichtlich gegen 19 Uhr stattfindenden Urteil verteidigen.
Im Namen der republikanischen Rechten, Laurent Wauquiez griff die aktuelle politische Lage scharf an. Er äußerte zwar seine „Trauer“ über den Zustand des öffentlichen Lebens, glaubt aber, dass Instabilität ein „wirtschaftliches Gift“ sei, das Unternehmen, Arbeitnehmer und das ganze Land belaste. „Instabilität ist niemals etwas, das wir auf die leichte Schulter nehmen sollten“, warnte er.
Der republikanische Präsident griff auch Jean-Luc Mélenchon an. Er bezeichnete die LFI als „die größte politische Gefahr für unsere Republik“ und lehnte jede Idee einer Regierung mit den rebellischen Abgeordneten ab. Schließlich forderte er, vor der Ernennung eines neuen Premierministers ein echtes „Arbeitsprogramm“ festzulegen. Er hielt es für unverantwortlich, einfach jemanden ohne klare Linie zu ernennen.