Der Präsident der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, weitgehend überlebt Donnerstag um zwei Misstrauensvoten im Europäischen Parlament, die aus Parteien an beiden Enden des politischen Spektrums stammen.
Abgeordnete lehnten Misstrauensanträge von Fraktionen ab ganz rechts und ganz links, der dem deutschen Regierungschef Missmanagement in der Migrationspolitik und in den Beziehungen der Europäischen Union zu Israel vorwarf.
Bei der ersten Abstimmung 378 der 720 Abgeordneten haben von der Leyen ihre Unterstützung zugesagt und 383 während der zweiten Runde und bestätigte damit die Stabilität seiner Mehrheit im Parlament.
Diese Ergebnisse bestätigen den im Juli für eine Amtszeit wiedergewählten Kommissionspräsidenten zweite fünfjährige Amtszeit, der zunehmenden Angriffen auf seinen Umgang mit dem europäischen Green Deal, dem Verteidigungshaushalt der EU und der Rolle Brüssels im Gaza-Krieg ausgesetzt ist.
Von der Leyen, die anschließend vor den Abgeordneten in Brüssel sprach, begrüßte „ Das erneuerte Vertrauen des Parlaments " und bekräftigte seinen Wunsch, seine Agenda fortzusetzen, die sich auf die Sicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und ökologischer Wandel.